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Diablo 3 Wikipedia

Hier findet Ihr die wichtigsten Infos rund um Diablo 3
Zuletzt geändert am: 18.02.2013


Diablo 3 ist das neueste Spiel der Diablo-Reihe und wurde am 28.6.2008 im Rahmen der World Wide Invitational von Blizzard angekündigt. Als Releasedatum wurde der 15. Mai 2012 bekannt gegeben.

Schon Tage vor der Ankündigung zeigte Blizzard mehrere kryptische Bilder als Vorschaltseite von http://www.blizzard.com und einigen anderen Blizzardseiten, in denen diverse Symbole der bisherigen Spielereihen auftauchten. Bis zuletzt gab es viele Spekulationen darüber, wie welches Symbol zu deuten sei.

In den Tagen nach der Ankündigung veröffentlichte Blizzard erste Informationen zu den Charakteren, den Monstern und der Welt, in der Diablo 3 spielen wird. Insbesondere wurde ein 20-minütiges Gameplay-Video gezeigt, in dem einige Änderungen im Vergleich zu Diablo 2 erkennbar waren.


Die Charaktere

Blizzard kündigte an, dass es in Diablo 3 fünf Charaktere geben wird, und verriet gleichzeitig, dass mit einer Erweiterung möglicherweise zwei bis drei weitere hinzukommen werden. Die fünf Charakterklassen sind der Barbar (Diablo 3), der Hexendoktor, der Dämonenjäger, der Mönch und die Zauberin (Diablo 3). Laut Blizzard wurde nur der Barbar aus Diablo 2 übernommen, die Zauberin erinnert allerdings auch sehr an ihre Vorgängerin. Der Mönch, bekannt aus dem Diablo I Addon Hellfire, wurde ebenso erneut aufgegriffen. Ein Novum in der Diablo 3 Reihe stellt die freie Wahl des Geschlechtes der Charaktere in Diablo 3 dar, welches jedoch keine Auswirkung auf Charakterfähigkeiten oder -attribute (z.B. Stärke bei Barbaren) hat.

Grafik / Spielansicht

Im Gegensatz zu Diablo 2, bei dem Höhenunterschiede nur über die Bodentextur vorgetäuscht wurden, wird Diablo 3 eine echte 3D-Grafik und -Umgebung besitzen. Die physikalischen Berechnungen werden dabei von der Havok-Engine übernommen.

Der Grafikstil entwickelte sich zu einem sehr oft diskutierten Punkt: Einige bezeichneten diese als "zu comicartig" und fühlten sich an WoW erinnert, andere fanden sie gut an die neue Diablo 3-Welt angepasst. Blizzard hat zuerst gesagt, dass sie die Kritik ernst nehmen, wenig später jedoch bekanntgegeben, dass sie den Grafikstil angemessen finden und er so bleiben wird.

Auf der BlizzCon gab es erstmals eine spielbare Version von Diablo 3. Die Testspieler fanden die Atmosphäre größtenteils gut gelungen, sodass der Streit um die Grafik nicht wieder begonnen wurde.

Gegenstände (engl.: Items)

Über Art und Anzahl der verschiedenen Gegenstände in Diablo 3 ist zur Zeit noch wenig bekannt. Neu hinzugekommen sind Rüstungsteile für Schultern, Handgelenke und Beine. Wie in Diablo 2 gibt es klassenspezifische Waffen, welche nur von diesen Klassen verwendet werden können. In Diablo 3 ist für jede Klasse eine spezifische Waffe vorhanden, z.B. Daibos (Mönch), Zauberstäbe (Zauberin), Mächtige Waffen (Barbar), Zeremonienmesser (Hexenmeister) und Handarmbrüste (Dämonenjäger). Wie das Spiel zur Zeit aussieht, werden Items in Diablo 3, obwohl sie vermutlich über andere konkrete Attribute verfügen und vielleicht andere Namen und Funktionen haben ( z.B. Schulterplatten), den Diablo 2-Spielern sehr vertraut vorkommen. Auch Schriftrollen als "spezielle Gegenstände" finden sich wieder in Diablo 3.

Details zum Spiel

In Diablo 3 wird es einige Veränderungen im Vergleich zu Diablo 2 geben. So wird es nichtmehr möglich sein, die Statuspunkte selbst zu verteilen. Dies geschieht automatisch nach jedem Levelaufstieg. Um den Charakter dennoch individuell gestalten zu können, soll man auf eine Vielzahl an Items zurückgreifen können. Eine neue Rolle spielen auch die Runen: Wurden sie zuvor noch in Ausrüstungsstücke gesockelt, sei es einzeln oder kombiniert zu Runenwörtern, so werden sie jetzt mit Fertigkeiten kombiniert, um deren Wirkungsweise zu verändern. So kann eine Rune z.B. dafür sorgen, dass die Fertigkeit Teleport nicht nur zur schnellen Fortbewegung genutzt werden kann, sondern auch als Angriffsskill einsetzbar ist.

Eine weitere Neuerung sind die Health Globes. Monster lassen sie fallen und das Leben des Spielers füllt sich beim darüberlaufen auf. Dieses System wurde eingeführt, da der Spieler in Diablo 2 nahezu nie gezwungen war, sich mit wenig Leben in Gefahr zu begeben und ständig einfach Tränke nehmen oder sich per Stadtportal aus der Gefahr transportieren konnte. Dennoch sind Tränke wieder im Spiel vorhanden, haben aber eine Wartezeit zwischen dem Trinken zweier Tränke. Aus diesem Grund sind Stadtportale nun auch mit einer Verzögerung ausgestattet. Wird der Charakter während des Zauberns getroffen, wird die Animation abgebrochen, sodass ein Charakter damit nicht aus Kämpfen flüchten kann.

Online-Modus

Anders als bei den Vorgängern, muss Diablo 3 beim Spielen immer mit dem Internet verbunden sein. Diese Tatsache hat einige Fans erstmals sehr verärgert, jedoch nimmt der Großteil der Fans die Neuerung gelassen bis positiv hin. Laut Einer Umfrage[1] auf diablo-3.net sehen 67% der Teilnehmer keinerlei Nachteile darin und 21% befürchten, Diablo 3 wegen einer zu schlechten Internet-Verbindung oder Verbindungsausfällen nicht (problemlos) spielen zu können.

Ein Hauptgrund für den neuen Online-Zwang, den auch 26% der Umfrageteilnehmer direkt befürworten, ist laut Blizzard die erhöhte Cheat-Sicherheit. Vor allem in Diablo 2 wurden viele Cheats genutzt, um an bessere Gegenstände zu kommen. Am fatalsten waren dabei künstlich hervorgerufene Serverabstürze, die dazu dienten, Gegenstände illegal zu Duplizieren. Dies war nur dadurch möglich, dass viele Daten der Nutzer auf dem Lokalen PC gespeichert wurden und führte zu massiven Geschwindigkeitseinbußen der Server. Trotz vieler Versuche Blizzards, die Cheats zu verhindern und trotz der großen Account-Sperrung von über 350.000 Accounts aus Diablo 2 und StarCraft im Jahr 2008, ist das Cheater-Problem bis heute nicht im Griff. Leidtragende sind vor allem reguläre Spieler und solche, die sich illegal erstelle Gegenstände kaufen und diese wegen dem Dupescanner kurz darauf verlieren.

Monster

Zeichneten sich die Monster in Diablo 2 noch hauptsächlich dadurch aus, dass sie mal mehr und mal weniger Schaden anrichteten, so wird dies in Diablo 3 anders sein. Monster können nun blocken und eine Vielzahl von verschiedenen Dingen tun, die es dem Spieler schwer machen und ihn zwingen seine Fähigkeiten zu nutzen, statt einfach weg zu rennen. Außerdem waren schon sehr große Monster sichtbar, die spannende Kämpfe versprechen und wegen der vergleichsweise geringen Auflösung in den Vorgängern erst in Diablo 3 möglich geworden sind.

Bezüge auf Diablo 1 und Diablo 2

Als dritter Teil der Reihe bezieht sich Diablo 3 natürlich auch auf seine beiden Vorgänger. Neben den offensichtlichen, Story-relevanten Inhalten gibt es auch kleine Besonderheiten, die nur den Spielern der älteren Teile auffallen. Einige bekannte davon sind:

  • Den sagenumwobenen Amboss Anvil of Fury soll der Held in Diablo 1 dem Schmied Griswold bringen, worauf dieser ihm das Schwert Griswold's Edge, zu deutsch Griswolds Schneide schmiedet. In Diablo 3 findet man in den Ruinen von Alt-Tristram in Grisworlds altem Haus eben jenen Amboss, auf dem auch das legendäre Schwert Griswolds Schneide liegt. Da das Schwert auch schon in Diablo 2 existiert hat, ist es wohl einer des wenigen Gegenstände, der in der gesamten Triologie existiert.
  • In der nähe von Adrias Hütte wachsen ein paar Black Mushrooms, die der Held im ersten Teil für Adria suchen sollte, da der Heiler Pepin daraus einen Trank brauen wollte. In der Beta von Diablo 3 sind die Pilze höchstwahrscheinlich nutzlos, denn in der Gegenstands-Beschreibung steht "The Witch Adria seeks a Black Mushroom? I know as much about Black Mushrooms as I do about Red Herrings. -Deckard Cain".
Weiterführende Informationen und Quellen